Konzept

Im Minutentakt entstehen enorme Datenmengen aus Texten, statischen und bewegten Bildern – eine digitale Masse, die für den Einzelnen kaum überschaubar ist. Eine Datenvielfalt, die für uns gleichzeitig als Herausforderung und als Chance wahrgenommen wird. 

Wir setzen mit dem archiv/e bewusst auf ein analoges Medium, das Inhalte aus diesen Datenmengen konzentriert, zusammenstellt und nachhaltig in einem Druckprodukt verstetigt. Daraus entstanden ist ein Magazin, das in seiner gedruckten Form hastlos gelesen und begriffen werden kann. Wir bewahren, was in der digitalen Masse untergehen könnte, wobei das entschleunigte Lesen der Publikation gegensätzlich zum schnellen Timeline-Scrollen steht.

Coverfoto: © 2016 | Jules Villbrandt

Die Inhalte wurden von uns bewusst selektiert und für das Magazin thematisch zusammenhängend aufbereitet. Die ausgewählten digitalen Journals werden durch den Medienwechsel haptisch erlebbar und das Authentische der Blogs unterstrichen. Die Umsetzung und Gestaltung des archiv/e Magazins ist zeitgemäß und innovativ; die unabhängige Herangehensweise entspricht der Mentalität des Independent Publishing.

Die erste Ausgabe des archiv/e Magazins haben wir im September 2015 durch Crowdfunding finanziert, um dadurch ein Printmedium mit neuartigem Ansatz auf dem Indie-Magazin-Markt zu etablieren. Nun gibt es schon die Nummer zwei! Wir wenden uns mit dem Magazin sowohl an Blogger und deren Leserschaft als auch an Lifestyle- und Kultur-Interessierte. 

Wir sind begeistert von dem was wir tun und möchten diese Begeisterung teilen. Das archiv/e ist ein Herzensprojekt, in das viel Arbeit, Zeit und Energie investiert wird.